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Kaltes Tal(200)Was behindert und gefährdet Radfahrer auf ihrem täglichen Weg? Parkende Fahrzeuge auf den Geh- und Radwegen! Dieses Ergebnis des Fahrradklimatests 2016 nahmen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Niedersachsen und die Landesverkehrswacht zum Anlass, die Aktion „Bitte Freimachen“ ins Leben zu rufen.

„Der Landesvorsitzende des ADFC Niedersachsen, Dieter Schulz, sagt dazu: „Der Fahrradklimatest 2016 zeigte eine große Unzufriedenheit der niedersächsischen Radfahrer hinsichtlich falschen Parkens auf Geh- und Radwegen. Daraus ergab sich für den ADFC Niedersachsen Handlungsbedarf“.

Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., ergänzte: „Alle Verkehrsteilnehmer sind grundsätzlich gleichberechtigt. Wer sein Fahrzeug jedoch regelwidrig auf einem Geh- oder Radweg parkt, nimmt für seinen eigenen Vorteil aber den Nachteil anderer in Kauf. Für Fahrradfahrer oder Fußgänger, die dann ausweichen müssen, steigt das Unfallrisiko erheblich. Sie sind im innerstädtischen Verkehr als sogenannte „schwache Verkehrsteilnehmer“ besonders gefährdet. Um Unfallgeschehen zu verringern, muss das Verkehrsklima zwischen Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern durch eine Kombination von gegenseitiger Rücksichtnahme, Kommunikation und Verkehrserziehung verbessert werden“ (Pressemeldung vom 22.09.17). Weitere Aktionspartner sind das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport und die AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen).

aktionskarte

Startschuss für die Aktion war am 22.09.2017. ADFC-Aktive in ganz Niedersachsen klemmen Flyer unter die Scheibenwischer von falsch parkenden Fahrzeugen. Auch in Wolfenbüttel haben Aktive des ADFC KV die Stellen angefahren, die bei der Umfrage zum Klimatest 2016 auf dem WUM (Wolfenbütteler UmweltMarkt) im Hinblick auf Falschparker genannt worden sind. Dabei wurde an 10 Fahrzeugen eine Hinweiskarte angebracht. Mit drei Autofahrern konnte ein direktes Gespräch geführt  werden. Sie hatten – wie das leider oft der Fall ist – nur kurz angehalten, zeigten aber Einsicht in ihr Fehlverhalten. Denn auch der kurze Stopp auf dem Radweg oder dem Schutzstreifen reicht aus um den Radfahrer in Gefahr zu bringen. Ein Fahrzeug stand direkt im Fuß- und Radwegbereich vor einer Ampelkreuzung. Hier ist die Gefährdung natürlich besonders hoch.

Im nächsten Monat wird mit einer zweiten Fahrradrunde, dann gemeinsam mit der Verkehrswacht Wolfenbüttel, der Versuch unternommen Einfluss auf Falschparker zu nehmen. Weitere Informationen und Fotos zum Thema finden sich auf der Internetseite http://www.bitte-freimachen.de/

Zusätzliche Informationen

 

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Freitag, 08. Dezember 2017
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