TOUR 4

WALD - IMPRESSIONEN"

Kurze Tour in das Lechlumer Holz sowie das Nieder- und Oberdahlumer Holz bei Mascherade. In zwei unterschiedlich langen Varianten zu fahren (11 bzw. 23 km), gibt sie einen Eindruck davon, wie vielfältig „der Wald" schon allein hier im Vorharzgebiet sein kann. Zur Vertiefung dieses Eindruckes bietet es sich an, die Strecke im Laufe eines Jahres mehrmals zu fahren, um die Ver­änderungen in der Natur zu beobachten. Vielleicht einmal im Monat ?

Wirklich allgemein zu empfehlen ist die Tour allerdings auf Grund des Zu­stands der Wege leider nur zwischen Mitte April und Oktober. In den Win­termonaten bedarf es hier nach unserer Erfahrung schon eines halbwegs geländegängigen Fahrrades und einer gehörigen Portion Übung.

Länge der Tour: 11 bzw. 23 km
Voraussetzungen: in den Sommermonaten eigentlich keine....
empfohlene Karten: Radwanderkarte 1:75000: RC 3926 Braunschweig

Ausgangspunkt der Tour ist die Kreuzung Neuer Weg / Forstweg / Wald­weg im Norden der Stadt Wolfenbüttel. Von dort fahren wir ca. 300m auf dem Waldweg in Richtung Osten und bie­gen dann nach links in den Wald ein. Hier befindet sich rechter Hand eine Informationstafel über Geschichte und Zusammensetzung des Lechlumer Holzes, die wir uns zunächst einmal „zu Gemüte führen" sollten.

Nach der Lektüre fahren wir weiter in den Wald hinein und halten uns an der Einmündung des nächsten befestigten Wirtschaftsweges rechts. Nach einem leichten Anstieg gelangen wir zu einer zweiten Informationstafel, die Bestandteil des „Waldlehrpfades" ist, auf dem wir uns momentan befinden und der des Weiteren mit kleinen Tafeln zu den einzelnen hier vorzufindenden Busch- und Baumarten ausgestattet ist. Vor der Informationstafel biegen wir nach links ein. Diesem Weg folgen wir ca. 1.5 km bis zur 3. Kreuzung. Dort nach rechts, an der Kreuzung vor der „Fahr­radkuhle" halblinks bis zum nächsten Hauptweg und auf diesem nach rechts in Richtung Waldausgang. Hier teilt sich nun unsere Tour für die beiden unterschiedlich langen Varianten:

Um über Salzdahlum in das Ober- und Niederdahlumer Holz zu gelangen, verlassen wir hier den Wald geradeaus und „bergan" in Richtung Salzdahlum, das wir an „Heinebeeks Teich" vorbei erreichen; geradeaus auf dem Hei­nebeeks-Weg in den Ort hinein, an der Einmündung in die Braunschweiger Str. links und gleich anschließend nach rechts ins Himmelreich. Wir folgen der Straße und biegen an ihrem Ende in den Elmblick nach rechts ein. Über die nächste Straße links geht es am Friedhof vorbei hinaus in die Feldmark. An der nächsten Kreuzung halten wir uns links, überqueren die Straße Salzdah­lum - Sickte und folgen dem gegenüber beginnenden befestigten Feldweg im­mer geradeaus bis an sein (scheinbares) Ende. Dort geht es schiebend links an der Schranke vorbei, ca. 25m über die Wiese und dann nach links mittels einer provisorischen Brücke über den Bach, der uns bis hierher begleitet hat.

Nach einem kurzen Ausflug zum Naturdenkmal „Landwehr" (100m nach rechts am Waldrand entlang) fahren wir (von der Brücke aus gesehen) gera­deaus in das Nieder- und Oberdahlumer Holz mit seinem stark ausgepräg­ten Bodenbewuchs hinein, halten uns an der folgenden Weggabelung rechts und umrunden einen umgestürzten Baum. An der Landwehr erwarten uns 2 schmale Gräben, über die wir das Fahrrad tragen müssen.

Am Waldrand angekommen halten wir uns links (gleich wieder in den Wald hi­nein) und an der nächsten Einmündung wieder links, um erneut zurück zur Landwehr zu gelangen. Hier bieten sich uns nun wiederum zwei Möglichkeiten:
- an der nächsten Gabelung (ca. 20m vor der Landwehr) rechts halten, dem Weg in einem großen Bogen nach rechts folgen und an der nächsten Ein­mündung nach links (Achtung: tückische Querrinne in der Einmündung!). Auf diesem Weg bis zum Waldrand bei Mascherode fahren.
- der bei weitem schönere Weg, auf dem man aber insbesondere im Sommer auf Grund der dichten Vegetation das Fahrrad längere Strecken schieben muss, führt uns zunächst über die Landwehr (schieben!), um gleich da­hinter dem schmalen Weg nach rechts zu folgen. Auf diesem ebenfalls blei­ben, bis der Waldrand erreicht ist.

Am Ausgang des Waldes treffen die beiden Wege aufeinander. Hier halten wir uns auf dem vorletzten Weg vor dem Waldrand nach links. Dieser führt uns am Waldrand entlang. Vor einem Zaun nach halblinks, folgen wir zunächst dem Zaun und anschließend in einem mehr oder minder großen Abstand wieder dem Waldrand, ohne diesen Weg zu verlassen. Er führt uns in vielen Windungen zum Südrand des Waldes und damit zur Straße Salzdahlum - Mascherode. Achtung: die (vielbefahrene) Straße liegt direkt hinter dem Waldausgang!

Wir folgen der Straße in einem Bogen nach rechts und biegen nach ca. 5OOm in den nächsten Feldweg nach links ein. An der folgenden Kreuzung halten wir uns wieder links um in einem leichten Anstieg zurück zum Rand des Lechlumer Holzes (welches hier aber eigentlich Oberdahlumer Forst heißt) zu gelangen.

Dort angekommen fahren wir auf dem Weg nach rechts am Waldrand entlang und folgen diesem in einem Bogen nach links und in einem anschließenden Bogen nach rechts (immer dem Waldrand folgend!) bis zu einer Wegekreu­zung, die von oben betrachtet einem in der senkrechten gestreckten „X" ähnelt und von welcher der nach rechts abgehende Weg aus dem Wald hinausführt. Hier treffen wir auf die Streckenführung der kurzen Variante dieser Tour.

Um diese kurze Variante zu befahren, halten wir uns am Waldausgang (s.o.) anstatt geradeaus zu fahren nach links am Waldrand entlang. Hier kann es auf den ersten ca. 300m eventuell notwendig werden, das Rad stellenweise zu schieben, da hier durch Erosion (Abtragung durch Wasser) des Oberbo­dens in den letzten Jahren viele Baumwurzeln freiliegen. Wir folgen dem Weg bis zur Straße Klein Stöckheim - Salzdahlum, überque­ren diese nach halblinks in den dort beginnenden Weg hinein und fahren auf diesem bis zur oben erwähnten X-förmigen Wegekreuzung am Waldrand, wo die beiden Varianten der Tour wieder zusammentreffen.

Nun geht es nach rechts aus dem Wald hinaus und gleich wieder links (Ach­tung: schlechte Wegstrecke!) bis zum nächsten Querweg. Auf diesem nach rechts am Waldrand entlang und hinter der Kurve links in den Wald hinein. Die­sem Weg bis zum jenseitigen Waldrand folgend, biegen wir hier nach links auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg ein und fahren zurück bis zur Straße.

Dort halten wir uns links, nach ca. 300m am Waldrand um die Schranke he­rum nach rechts und dem Weg am Waldrand entlang. An der nächsten Gabe­lung (nach ebenfalls ca. 340m) fahren wir geradeaus und gelangen nach eini­ger Zeit an die Wendeplatte eines von links kommenden, hier endenden breiten Wirtschaftsweges. Hier biegen wir nach rechts ab (eventuell ca. 20m schieben) und fahren bis zur nächsten Kreuzung. An dieser nach links, folgen wir dem Hauptweg der spä­ter in einen schmalen Trampelpfad übergeht und in Windungen leicht „bergan" führt. Auch hier kann es eventuell notwendig werden, hin und wieder ein Stück zu schieben. An seinem Ende treffen wir wieder auf einen breiteren Weg in der Nähe einer größeren Kreuzung. Wir halten uns rechts und weiter geradeaus bis zum „Sternhaus", überqueren die Straße Wolfenbüttel - Braunschweig und fah­ren auf dem Radweg auf der gegenüberliegenden Seite ca. 150m nach rechts. Um die Schranke herum geht es nach links in den Wald und bei der nächsten Abzweigung (nach ca. 5Om) wieder nach rechts. An der folgenden Gabelung halten wir uns rechts, überqueren die Landwehr und kommen in einem Bo­gen nach links zum Waldrand.

Nach dem Genuss der Aussicht in Richtung Thieder Lindenberg, Salzgitter und Harz fahren wir auf dem zunächst asphaltierten Weg am Wald entlang nach links in Richtung Wolfenbüttel. Hier sehen wir einen Waldrand, wie er unter öko­logischen Gesichtspunkten sein sollte: mit einem vorgelagerten Gehölzsaum aus Büschen verschiedenster Art (Schlehe, Weißdorn, Holunder u.a.).

Erneut um eine Schranke herum biegen wir in den nächsten Weg nach links ein, um den Hauptweg gleich anschließend wieder nach rechts zu verlassen. Der 2. Weg nach links (schwer zu erkennen, da er nach links rückwärts ab­geht!) führt uns in den Teil des Lechlumer Holzes, wo es im April, spätestens Anfang Mai sehr intensiv nach Knoblauch riecht: dann, wenn dort der große Bestand an Bärlauch seine weißen, strahlenförmigen Blüten zeigt. Dem übernächsten Weg nach rechts folgen wir bis an den Waldrand gegenü­ber dem Nds. Forstplanungsamt am Waldweg, biegen nach links auf die­sen ein und erreichen damit den Ausgangspunkt unserer Tour.

... zur Startseite Zum Seitenanfang Stand: 25.09.04 JHM