TOUR 9

KEIN „KAISER-SCHMARRN" -
EINMAL NACH GOSLAR (UND ZURÜCK)

Tour 9

Die Stadt Goslar ist für die meisten ein Begriff und ihre Reize (Altstadt, Museen, Umgebung) sollen hier deshalb nicht näher beschrieben werden (nähere In­formationen gibt es bei Bedarf über das dortige Fremdenverkehrsamt). Aber warum nicht einmal mit dem Fahrrad (und der Bahn) dorthin fahren ? Denn auch der Weg in die „Kaiserstadt" ist schon ein eigenes Erlebnis: ab­wechslungsreiche Landschaften erwarten Sie, der Ort Liebenburg liegt an der Strecke.

In der Innenstadt Goslars angekommen, empfiehlt es sich das Fahrrad abzu­stellen oder zumindest zu schieben und die Altstadt zu Fuß zu erkunden - hier ist das Fahrrad schon viel zu schnell, um die vielen sehenswerten Details noch bemerken zu können! Planen Sie für diesen Spaziergang ruhig 2 bis 3 Stun­den ein, diese können ganz schnell herum sein....

Für die Rückfahrt bieten sich zunächst einmal die Bahn und die Route der Hin­fahrt in umgekehrter Richtung an. Daneben gibt es aber zu der hier beschrie­benen Streckenführung noch viele mögliche und reizvolle Alternativen. Vielleicht möchten Sie ja eine davon ausfindig machen..!?

Länge der Tour: 40 km (hin- und zurück dementsprechend x 2)

Voraussetzungen: da keine größeren Steigungen zu bewältigen sind, dürften ein Rad mit 3-Gang-Schaltung und etwas Ausdauer genügen

empfohlene Karten: Radwanderkarten 1:75000: RC 3926 Braunschweig und RC 4526 Goslar

Von Wolfenbüttel aus geht es auf dem Radweg an der ehemaligen B 4 über Halchter und Ohrum bis nach Dorstadt. Dort gegenüber der Gaststätte „Brümmer" nach links in die Alte Dorfsfr. (nach Bornum) einbiegen. Im Ort immer geradeaus, zunächst über die Warne. Vor der Brücke über die Oker nach rechts abbiegen. (An dieser Stelle würde auch der „alternative" Weg von Wolfenbüttel über Linden, Neindorf, Hedwigsburg und Bornum auf diese Route treffen. Dies ist bei weitem der schönere, ist aber länger, verläuft größtenteils auf der Straße und enthält einige starke Steigungen. Wer ihn trotzdem wählt, möge sich auf der genannten Karte orientieren.)

Diesem Weg folgen wir, biegen nach einem Rechtsknick gleich wieder nach links ab und fahren so bis nach Börßum; das letzte Stück führt uns wieder an der Oker entlang. Wir überqueren mit der Straße Heiningen - Börßum die Oker nach links und biegen gleich darauf nach rechts auf das Gelände der Raiffeisen - Genossenschaft ein. An deren Gebäudekomplex fahren wir rechts vorbei und auf den dahinter beginnenden unbefestigten Feldweg. Die­sem folgen wir bis zur Eisenbahnbrücke über die Oker und nach deren Überquerung weiter bis nach Werlaburgdorf.

Die erste Querstraße im Ort überqueren wir nach schräg links in die unechte Sackgasse Riekenhof. An deren Ende rechts und gleich anschließend wieder links bis zur nächsten Querstraße. Auf diese biegen wir wiederum nach links ein und folgen ihr am Sportplatz vorbei in die Feldmark. Immer an der Warne entlang geht es nun bis nach Gielde. Am Ende des Wie­senweges, der uns in den Ort führt, fahren wir nach rechts in die Dorfstraße und folgen dieser bis zur Abzweigung nach Lüderode (links). Aus dem Ort hi­naus und nach ca. 1 km im Linksknick der Straße vor dem Warne-Staubecken zunächst geradeaus und anschließend den nächsten Weg rechts leicht an­steigend am Wehr vorbei und am Wald entlang.

Beim Erreichen der Landstraße fahren wir geradeaus weiter nach Klein Mah­ner. Dort folgen wir der Hauptstraße und biegen vor einer Scheune auf der linken Seite kurz vor dem Ortsausgang nach links in den Grasweg ab. Der as­phaltierte Weg führt uns direkt nach Liebenburg. Im Ort selbst fahren wir in die zweite Straße rechts, die Lewerstr. hinein, folgen dieser ca. 200m und halten uns anschließend geradeaus in den Kötherkamp. Am nächsten Abzweig nach links und dann ca. 5Om bis zur Pizzeria. Von hier aus gibt es nun verschiedene Wege, sich den Ort anzusehen.

Wollen wir zum Schloss hinauf, fahren wir hier nach rechts in den Klapper­hagen und an dessen Ende wiederum nach rechts auf dem Radweg an der Poststraße. An der übernächsten Einmündung, dem Burgberg erneut rechts halten - es folgt eine beschwerliche, sehr steile Auffahrt mit einer 180°-Kurve. Oben angekommen erblicken wir die ockergelbe Fassade des Schlosses, wel­ches eine Barockkirche beherbergt. Leider können weder Schloss noch Kirche besichtigt werden. Wir empfehlen ihnen, Ihr Fahrrad hier abzustellen und die Überreste der ehe­maligen Liebenburg zu Fuß zu erkunden. Besonders erwähnenswert sind die Aussichtspunkte der Burganlage. So können wir z.8. links um das Schloss herum zum Hausmannsturm aufsteigen, um von dessen Spitze unseren Blick weit Richtung Süden in die Landschaft schweifen zu lassen.

Anschließend geht es bergab zurück zur Poststraße. Dort halten wir uns rechts und verlassen Liebenburg auf dem Radweg geradeaus in Richtung Hei­merode. In Heimerode verlassen wir den straßenbegleitenden Radweg wieder und fahren in die erste Straße nach links ein, um anschließend auf den direkt am Wald gelegenen, zunächst noch asphaltierten, später geschotterten Weg nach rechts einzubiegen. Diesem Weg folgen wir in leichten Verschwenkungen immer bergab, halten uns im unteren Teilstück nach links und erreichen so in einer Linkskurve um den Heissumer Friedhof herum Heissum. Die dortigen Bahnschienen überqueren wir nicht, sondern fahren auf dem diesseitigen Weg links der Gleise weiter. Der befestigte Weg geht nach ca. 1 km in eine Wiese mit einem mäßig befahrbaren Feldweg über (eventuell muss hier ein kleines Stück geschoben werden). Wir überqueren die Wiese geradeaus, erreichen wieder einen befestigten Weg und auf diesem dann den Ort Dörnten.

Nach Unterqueren der dortigen Eisenbahnbrücke rechter Hand folgen wir der im Ortskern nach links abzweigenden Straße in Richtung Hahndorf. Über die­se wenig befahrene Straße gelangen wir an einen Abzweig in Richtung Hahn­dorf (links) und Jerstedt (rechts). Diesen Abzweig überqueren wir geradeaus und erreichen auf dem dortigen Feldweg nach Unterquerung einer weiteren Ei­senbahnbrücke das Goslarer Gewerbegebiet Baßgeige. Dieses durchfahren wir in Richtung Süden und ereichen so die Erschließungsstraße des Gewerbe­gebietes. Hier wenden wir uns nach rechts und fahren entlang des Goslarer Friedhofes und über die nächste Ampelkreuzung geradeaus hinweg in Rich­tung Bahnhof. Dort nutzen wir die Unterführung, um auf die andere Seite der Bahn­schienen zu gelangen, von wo aus es jetzt nur noch ca. 200m nach links sind, bis wir das Ziel unserer Fahrt, den Innenstadtbereich von Goslar (Fuß­gängerzone) erreicht haben.

... zur Startseite Zum Seitenanfang Stand: 25.09.04 JHM